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13. April 2026
Starker Kampf reicht nicht
Sittensen unterliegt HSG
Die Damen vom VfL Sittensen musste sich am Sonntagabend bei der HSG Stade/Fredenbeck IV mit 26:29 (11:16) geschlagen geben, zeigte dabei aber erneut großen Kampfgeist unter schwierigen Voraussetzungen.
Die personelle Situation blieb angespannt: Der Kader war wieder sehr dünn besetzt, zudem fehlte mit der Position halb rechts eine wichtige Option im Rückraum komplett. Diese Lücke machte sich insbesondere im gebundenen Angriffsspiel bemerkbar, wo die Durchschlagskraft phasenweise fehlte.
Die Gastgeberinnen erwischten den besseren Start und setzten sich früh ab. Zu viele technische Fehler im Sittensener Spiel luden die HSG immer wieder zu einfachen Toren ein, sodass man mit einem deutlichen Rückstand in die Halbzeit ging.
Trotz der schwierigen Bedingungen zeigte der VfL nach dem Seitenwechsel Moral. Die Mannschaft gab sich zu keinem Zeitpunkt auf und kämpfte sich Stück für Stück zurück ins Spiel. Besonders in der Schlussphase wurde es nochmal spannend, als Sittensen den Rückstand verkürzen konnte und näher herankam.
Beste Torschützin auf Seiten des VfL war Franziska Lachmann mit sechs Treffern, die immer wieder Verantwortung übernahm und wichtige Impulse im Angriff setzte.
Trainer Boris Geyer fand nach dem Spiel klare Worte: Man habe sich „gut rangekämpft“ und „nicht aufgegeben“, letztlich aber „zu viele technische Fehler“ gemacht. Zudem habe die Mannschaft „den fehlenden Rückraum so gut es ging kompensiert“, was den Einsatz und die Flexibilität des Teams unterstreicht.
Unterm Strich steht zwar eine Niederlage, doch die kämpferische Leistung und die starke Schlussphase machen Mut für die kommenden Aufgaben.
Es spielten:
Anna-Lena Petersen-Dammaß (Tor), Janine Algie, Sarah Kaddoura (4), Lea Petersen (5), Franziska Lachmann (6), Lilly Flemming (1), Kathrin...weiterlesen






