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Hier sünd Se richtig

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Sommertheater 2019

Niederdeutsche Bühne: gelungene Premiere auf der Waldbühne

„Hier sünd se richtig“

Eine Verwechslungskomödie, in der auf vier verschiedene Anzeigen vier Herren erscheinen und jeweils für einen anderen Interessenten gehalten werden, bot am vergangenen Samstagabend auf der Waldbühne im idyllischen Königshof Stoff für viel Gelächter.

Die Akteure der Niederdeutschen Bühne des VfL Sittensen brachten eine gelungene Premiere des Dreiakters „Hier sünd se richtig“ von Marc Camoletti zur Aufführung.

Zuvor war noch mancher besorgte Blick gen Himmel gegangen. Denn kurz vorher prasselte ein kräftiger Regenguss nieder. Doch der Wettergott blieb dem Freilichttheater wohlgesonnen, es blieb trocken, die abendlichen Temperaturen waren angenehm.

In dem Stück geht es um vier Frauen, die in einem Haus leben und alle aus verschiedenen Gründen eine Anzeige aufgegeben haben. Vermieterin Emma Feddersen, ein ehemaliger Revue- und Showstar (Heike Klensang) sucht einen Mieter, Hausmädchen Bertha (Gerda Bredehöft) einen Heiratskandidaten, die Klavierlehrerin (Hella Otten) einen Schüler, Malerin Gabi (Britta Knupper) braucht ein muskulöses Spartakus-Modell. Alle verwenden im Anzeigentext das Kürzel „VsF“, was mal „Vorbedingung schöne Füße“, „Vorbedingung solide Familie“, „Vorbereitung sicherster Fingerfertigkeit“ oder „Vorliebe für sentimentale Filme“ heißt. Der Eingangssatz der vier Interessenten „Ich komme auf die Anzeige hin“ wird zum Auslöser folgenschwerer Verwechslungen, denn die Antwort der Frauen „Hier sind Sie richtig“ wiegt die Männer in Sicherheit.

So wird das erwartete Malmodell (Carsten Köhn) als Klavierschüler angesehen, der Heiratskandidat (Uwe Zehle) möchte wissen, warum seine vermeintliche Angebetete, die er sich mit viel Kräuterschnaps schön trinkt, monatlich 350 Euro von ihm haben möchte, Mieter (Werner Detjen) und Klavierschüler (Udo Ehlert für den aus familiären Gründen verhinderten Hendrik Ehlen) finden sich ungewollt in Unterwäsche und römischen Gewand wieder. Spartacus ist allzeit erpicht darauf, seine Muskeln zu präsentieren und zieht sich ungefragt aus, aber auch die übrigen drei Männer sind im weiteren Verlauf in originell-bunten Boxershorts zu sehen. Wie die passenden Paare zusammenfinden? Das wird nur auf der Bühne verraten. Als zum Schluss vier leicht bekleidete Herren in Unterwäsche dort sitzen, ist der Spaßfaktor hoch.

Obwohl Pressewart Carsten Köhn, der diesmal für den Leiter der Abteilung, Gerhard Brunkhorst, den Part der Koordination übernommen hatte, eingangs eine „fernsehkonforme“ Länge des Stückes angekündigt hatte, verbrachten die Zuschauer bis zum Schlussapplaus inklusive der Pausen drei Stunden auf der Waldbühne. Trotzdem dröhnte ihm nach der letzten Verneigung des Ensembles von den Zuschauern ein vielstimmiges „Ja“ auf die Frage entgegen, ob es ihnen gefallen habe. Dazu brandete nochmals Applaus auf, was Köhn sichtlich berührte.

Wer den Schwank ebenfalls miterleben möchte, hat dazu noch am heutigen Sonntag, 18. August, Samstag, 24. August und Sonntag, 25. August, jeweils um 19.30 Uhr, Gelegenheit. Karten gibt es zu den üblichen Öffnungszeiten bei optic noelte in der Bahnhofstraße 14 in Sittensen, Telefon: 04282/508500 und am Aufführungstag an der Theaterkasse. Ab 18 Uhr besteht unter Telefon 04282/31...weiterlesen

Niederdeutsche Bühne: gelungene Premiere auf der Waldbühne

„Hier sünd se richtig“

Eine Verwechslungskomödie, in der auf vier verschiedene Anzeigen vier Herren erscheinen und jeweils für einen anderen Interessenten gehalten werden, bot am vergangenen Samstagabend auf der Waldbühne im idyllischen Königshof Stoff für viel Gelächter.

Die Akteure der Niederdeutschen Bühne des VfL Sittensen brachten eine gelungene Premiere des Dreiakters „Hier sünd se richtig“ von Marc Camoletti zur Aufführung.

Zuvor war noch mancher besorgte Blick gen Himmel gegangen. Denn kurz vorher prasselte ein kräftiger Regenguss nieder. Doch der Wettergott blieb dem Freilichttheater wohlgesonnen, es blieb trocken, die abendlichen Temperaturen waren angenehm.

In dem Stück geht es um vier Frauen, die in einem Haus leben und alle aus verschiedenen Gründen eine Anzeige aufgegeben haben. Vermieterin Emma Feddersen, ein ehemaliger Revue- und Showstar (Heike Klensang) sucht einen Mieter, Hausmädchen Bertha (Gerda Bredehöft) einen Heiratskandidaten, die Klavierlehrerin (Hella Otten) einen Schüler, Malerin Gabi (Britta Knupper) braucht ein muskulöses Spartakus-Modell. Alle verwenden im Anzeigentext das Kürzel „VsF“, was mal „Vorbedingung schöne Füße“, „Vorbedingung solide Familie“, „Vorbereitung sicherster Fingerfertigkeit“ oder „Vorliebe für sentimentale Filme“ heißt. Der Eingangssatz der vier Interessenten „Ich komme auf die Anzeige hin“ wird zum Auslöser folgenschwerer Verwechslungen, denn die Antwort der Frauen „Hier sind Sie richtig“ wiegt die Männer in Sicherheit.

So wird das erwartete Malmodell (Carsten Köhn) als Klavierschüler angesehen, der Heiratskandidat (Uwe Zehle) möchte wissen, warum seine vermeintliche Angebetete, die er sich mit viel Kräuterschnaps schön trinkt, monatlich 350 Euro von ihm haben möchte, Mieter (Werner Detjen) und Klavierschüler (Udo Ehlert für den aus familiären Gründen verhinderten Hendrik Ehlen) finden sich ungewollt in Unterwäsche und römischen Gewand wieder. Spartacus ist allzeit erpicht darauf, seine Muskeln zu präsentieren und zieht sich ungefragt aus, aber auch die übrigen drei Männer sind im weiteren Verlauf in originell-bunten Boxershorts zu sehen. Wie die passenden Paare zusammenfinden? Das wird nur auf der Bühne verraten. Als zum Schluss vier leicht bekleidete Herren in Unterwäsche dort sitzen, ist der Spaßfaktor hoch.

Obwohl Pressewart Carsten Köhn, der diesmal für den Leiter der Abteilung, Gerhard Brunkhorst, den Part der Koordination übernommen hatte, eingangs eine „fernsehkonforme“ Länge des Stückes angekündigt hatte, verbrachten die Zuschauer bis zum Schlussapplaus inklusive der Pausen drei Stunden auf der Waldbühne. Trotzdem dröhnte ihm nach der letzten Verneigung des Ensembles von den Zuschauern ein vielstimmiges „Ja“ auf die Frage entgegen, ob es ihnen gefallen habe. Dazu brandete nochmals Applaus auf, was Köhn sichtlich berührte.

Wer den Schwank ebenfalls miterleben möchte, hat dazu noch am heutigen Sonntag, 18. August, Samstag, 24. August und Sonntag, 25. August, jeweils um 19.30 Uhr, Gelegenheit. Karten gibt es zu den üblichen Öffnungszeiten bei optic noelte in der Bahnhofstraße 14 in Sittensen, Telefon: 04282/508500 und am Aufführungstag an der Theaterkasse. Ab 18 Uhr besteht unter Telefon 04282/3132 dort auch die Möglichkeit der Reservierung.

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